Bei zwei Informationsnachmittagen in Bad Windsheim haben wir den Rathauschefs des Landkreises gezeigt, was hinter unserer Arbeit steckt.
Die Lebenshilfe ist mehr als „die Einrichtung für Menschen mit Behinderung“. Dahinter steht ein Netz aus Förderung, Bildung, Wohnen und Begleitung. Das wollten wir den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern des Landkreises persönlich zeigen und haben sie deshalb an zwei Terminen zu uns nach Bad Windsheim eingeladen.
1968 haben Eltern, Angehörige und Freunde die Lebenshilfe vor Ort gegründet. Heute sind wir ein Verein mit rund 200 Mitgliedern und etwa 300 Mitarbeitenden und begleiten rund 1.000 Menschen mit Behinderung im Landkreis. Aufsichtsratsvorsitzender Herr Herold und unser hauptamtlicher Vorstand Herr Mönikheim zeigten den Gästen, dass hinter dieser Zahl Hunderte Lebensgeschichten stehen.
Unsere Angebote reichen von den Kleinsten bis zu Menschen im Rentenalter:
Auch über die Finanzen haben wir offen gesprochen: Wir haben erklärt, wie die Eingliederungshilfe funktioniert und wofür die Mittel eingesetzt werden. Denn Inklusion findet nicht in einer Einrichtung statt, sondern in jedem Ort.
Nach der Theorie ging es in die Praxis. Schulleiter Herr Langenhorst und die Leiterin der Heilpädagogischen Tagesstätte, Frau Czerny, zeigten den Gästen die Franziskus-Schule und die Tagesstätte. Zum Abschluss besuchten wir unsere Küche. Küchenleiter Herr Bub und sein Team versorgen täglich 15 Einrichtungen mit rund 600 Mahlzeiten, darunter auch Kitas und Schulen im Stadtgebiet Bad Windsheim. Hier blieb manch einer besonders gern stehen.
Am Ende stand ein gemeinsamer Gedanke: Inklusion gelingt dort, wo man sich kennt. Wir danken allen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern für ihr Interesse und freuen uns auf den weiteren Austausch.